Ende April 2026 kamen 40 Teilnehmende am Zentrum für Kunststofftechnik der MUL zusammen, um im Rahmen des Projekts WINTRUST an Lösungen und Strategien zum Recycling von Wintersportartikeln zu arbeiten. WINTRUST ist ein österreichisches Forschungs- und Nachhaltigkeitsprojekt, das sich mit dem Recycling von Skiern und Skibindungen befasst. Ziel ist es, technische Kunststoffe zu recyceln und den geschlossenen Kreislauf im Wintersport zu beschleunigen. Klemens Hopfer (7ar) hatte die Möglichkeit im Rahmen seiner ABA am Projektmeeting teilzunehmen.
„Im Rahmen des WINTRUST Projektes zur Optimierung der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft im Bereich von Wintersportartikeln durfte ich am 22. April 2026 beim 5. Projektmeeting an der Montanuni Leoben einen Tag lang Einblicke in die Arbeit im Bereich der Kunststoffverarbeitung erhalten. Der Tag begann am Morgen im Gebäude der Kunststoffverarbeitung, wo wir zunächst begrüßt wurden. Nach einigen Willkommensworten und einem kleinen Frühstück in der Spritzgusshalle wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Ich schloss mich der Anwendungsgruppe an. In dieser Gruppe wurde erklärt, welche Arbeiten in letzter Zeit durchgeführt worden waren, wie sich das Projekt entwickelt und welche Aufgaben noch offen sind. Außerdem wurde besprochen, welche Lösungsansätze gut funktioniert hatten, welche weniger erfolgreich waren und wie bestimmte Prozesse in Zukunft weiter verbessert werden könnten. Besonders interessant war dabei, die unterschiedlichen Sichtweisen und Herangehensweisen kennenzulernen. Im weiteren Verlauf des Tages fanden Präsentationen der einzelnen Gruppen statt. Dabei stellten die Teams ihre bisherigen Ergebnisse vor und erklärten, wie ihre Bereiche funktionieren. Themen waren unter anderem die umwelttechnischen Aspekte, Anforderungen an andere Arbeitsgruppen sowie die Sichtweisen aus Verarbeitung und Marketing. Dadurch erhielt man einen guten Überblick darüber, wie vielseitig und interdisziplinär das gesamte Projekt aufgebaut ist. Insgesamt war der Tag sehr spannend und lehrreich. Besonders interessant war es, Einblicke in die praktische Projektarbeit, die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche und die Entwicklung neuer Ideen im Bereich der Kunststoffverarbeitung zu bekommen.“
Klemens Hopfer Tweet


