Im April hatten Jugendliche ab 16 Jahren an der Montanuniversität die Möglichkeit, in einem von vier möglichen Camps kostenlos Wissenschaft und Forschung aus nächster Nähe zu erleben. Zur Auswahl standen die MetalDays, EnergyDays, ResourceDays und CO2Days – letztere waren für Klemens Hopfer (7ar) der klare Favorit:
"Ich, Klemens Hopfer aus der 7.ar, war bei den CAMP DAYS live mitten in echter Forschung dabei und durfte dabei „Uniluft“ schnuppern. Die Tage an der Montanuni waren für mich eine sehr interessante und spannende Erfahrung. Die CO2DAYS-„Vom Abgas zur wertvollen Ressource“ fanden direkt nach den Osterferien von Dienstag bis Samstag statt und haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Wir gingen der Frage nach „Wie können wir die CO2-Konzentration in unserer Atmosphäre reduzieren?“ Wir erfuhren auch, wie man CO2 in etwas Nützliches umwandelt. Besonders schön war, dass ich viele neue Eindrücke von der Universität bekommen habe und mich auch mit Gleichaltrigen vernetzen konnte. Ich experimentierte in den Science Labs, wir lösten Rätsel, arbeiteten im Team, und erlebten, wie Technik und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen und wie wir Jugendliche unsere Zukunft mitgestalten können. Am ersten Tag stand vor allem das Ankommen im Vordergrund. Wir lernten uns gegenseitig kennen und bekamen einen ersten Überblick über das Programm der Woche. Der zweite Tag war besonders spannend, weil wir durch verschiedene Labore geführt wurden. Dort konnten wir viele moderne und interessante „Gerätschaften“ kennenlernen, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Besonders beeindruckend war unter anderem die SAF-Anlage (Sustainable Aviation Fuels). Wir beschäftigten uns intensiv mit Carbon Capture. Dabei ging es darum, wie Kohlenstoff bzw. CO2 aus der Luft gewonnen werden können und wie der Kohlenstoffkreislauf funktioniert. Desweiteren wurde uns gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, daraus nachhaltige Produkte beispielsweise nachhaltigen Luftfahrttreibstoff (SAF) herzustellen. Am Mittwoch besuchten wir außerdem die Gösser Brauerei, wo es eine interessante Führung durch den Betrieb gab. Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen von Carbon Storage. Dabei lernten wir, wie der gewonnene Kohlenstoff gespeichert werden kann. Besonders spannend fand ich einen Escape Room zum Thema Carbon Capture und Storage, der für mich persönlich eines der Highlights der gesamten Woche war. Später fand noch ein Vernetzungstreffen mit Alumni der Universität im Live Kongress statt. Dort gab es die Möglichkeit, interessante Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam bei einem Cateringessen den Abend ausklingen zu lassen. Am Freitag unternahmen wir eine lehrreiche Exkursion zur Firma Komptech GmbH nach Frohnleiten. Dort konnten wir uns verschiedene Geräte und Arbeitsabläufe anschauen. Nach der Rückfahrt gab es am Nachmittag noch „Beat the Prof“, ein Spiel, bei dem „Studierende“ gegen Professorinnen und Professoren antraten. Es bereitete uns großes Vergnügen und wir hatten viel Spaß dabei. Am Samstag fand schließlich die Schlussveranstaltung statt. Es wurden noch gemeinsame Erinnerungsfotos gemacht, bevor wir uns voneinander verabschiedeten. Insgesamt waren die CAMP DAYS eine tolle Erfahrung für mich. Ich konnte viele neue Dinge kennenlernen, spannende Einblicke gewinnen und neue Kontakte knüpfen. Sie werden mir in sehr guter Erinnerung bleiben."
Klemens Hopfer


