Der März war für mich ein sehr eindrucksvoller Monat und hat mich der irischen Kultur noch nähergebracht.
Am 17. März hat ganz Irland den allbekannten St. Patricks Tag gefeiert. Alle haben sich grün gekleidet und verbrachten den Tag mit Freunden oder Familie. In der Früh wird die große Parade von Dublin live übertragen und danach geht man üblicherweise zur Parade in der eigenen Stadt. Unsere dauerte etwa 40 Minuten und erinnerte mich sehr an österreichische Faschingsumzüge. Wie bei uns beteiligten sich verschiedene Vereine an der Parade, aber anstatt Kostüme zu tragen, hatten sie die Uniform ihres jeweiligen Vereins an und führten eine unterhaltsame, zum Verein passende Choreografie auf. Was mich besonders überraschte waren die internationalen Teile der Parade. Philippiner, Ukrainer und Malaysier präsentierten ihre Kultur, gekleidet in ihren nationalen Gewändern, und spielten ihre traditionelle Musik. Am Ende der Parade sah man eine große Statue des heiligen Patricks, und es wurde irische Musik gespielt.
Am 24. März fuhr unsere Klasse nach Kilkenny, um unsere Projekte „Message in a Bottle“ und „Fast Fashion“ beim regionalen YSI Speak Out-Event zu präsentieren. Etwa 700 Schüler stellten dort ihre Botschaften und Errungenschaften für die Gesellschaft vor – von Fast Fashion bis hin zu mentalen Problemen und Suchterkrankungen.


