Im April hatte ich endlich genügend Zeit, mir Irland anzusehen. Ich besuchte viele Städte, wie Limerick, Kilkenny, Waterford, Dungarvan, Cork und Cobh. Von all diesen Städten gefielen mir Kilkenny und Cobh wegen ihrer Geschichte am meisten.
Mithilfe einer App aus Kilkenny habe ich eine Audiotour entlang der „Medieval Mile“ gemacht. Die „Medieval Mile“ ist ein Weg, der viele Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie das Kilkenny Castle und die St. Mary’s Kathedrale, miteinander verbindet.
In der Hafenstadt Cobh habe ich den Steg besichtigt, von dem aus die letzten 123 Passagiere auf die Titanic gebracht wurden, bevor etwa drei Tage später das Unglück geschah.
In den Osterferien bin ich mit meiner Gastfamilie und meiner Freundin zum Emerald Park gefahren, und ich bin mit einer Freundin zum Gipfelkreuz der Comeragh Mountains gewandert. Die Natur in Irland ist atemberaubend und beeindruckt mich immer wieder aufs Neue.
Auch schulisch war im April viel los. Wir hatten einen internationalen Tag, an dem alle ihr Land kurz vorgestellt und ein typisches Gericht mitgebracht haben. Ich selbst backte einen österreichischen Kuchen namens Rehrücken. Meine Klasse durfte außerdem an einem Kajakkurs teilnehmen und bei einem Workshop zur Wiederverwertung von Holzpaletten zu Hochbeeten mitmachen.


